“Think big” – wie es mit unserem Projekt weitergeht

In der vergangenen Woche durften wir unglaublich wertvolle Erfahrungen sammeln. Es wird bestimmt noch etwas Zeit brauchen, diese zu verarbeiten. Wir sind überhäuft mit Eindrücken und Erkenntnissen. Es ist nicht leicht, sich nun auf ein spezifisches Thema, oder Teilthema, zu fokussieren. Es gäbe so viel zu schreiben und zu berichten, so viel Lohnenswertes zu erforschen und sich dafür einzusetzen. Im Rahmen unserer Maturarbeit haben wir uns nun entschieden, den Schwerpunkt auf unaccompanied minors (UMA) in der Schweiz zu legen. Das sind Flüchtlinge unter 18 Jahren, die ohne Begleitung in die Schweiz gereist sind. Wie kann man Kinder und Jugendliche aus einer anderen Kultur am besten in der Schweiz integrieren? Wie kann man ihnen helfen, ihre Vergangenheit und Traumas zu verarbeiten? Inwiefern müssen sie anders behandelt werden, als ganze Flüchtlingsfamilien oder Erwachsene?

Dieser Blog soll euch über den Vorschritt unserer Arbeit, sowie unsere gewonnenen Erkenntnisse auf dem neusten Stand halten. Wir werden vor allem über die aktuelle Situation in der Schweiz, sowie die Lage der UMAs berichten. Zusätzlich wollen wir uns über die Herkunftsländer der grössten Flüchtlingsgruppen informieren. Vorläufig werden dies Syrien, Irak, Afghanistan und Pakistan sein, dies kann sich aber wieder ändern, da wir uns laufend neuen Voraussetzungen anpassen müssen.

Wir haben bereits einige Kontakte und Pläne, für unser nächstes Vorgehen. In der Schweizer Botschaft in Athen erhielten wir den Tipp, direkt die Schweizer Botschaft in Ankara zu kontaktieren, um an genauere Informationen über die Umsetzung des EU-Türkei-Abkommen zu kommen. Wir möchten wissen, wie sie versorgt werden, wie es mit ihrer Weiterreise steht uns was ihre Perspektiven für die Zukunft sind. Bisher gibt es praktisch keine Informationen darüber, wie genau das Abkommen mit der Türkei gehandhabt wird. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass das Abkommen noch jung ist und noch Zeit zur Ausarbeitung braucht. Ebenfalls planen wir Asylheime, sowie die Unterkunft der UMAs in Aarau zu besuchen um hoffentlich mit einigen Migranten ein Gespräch aufnehmen zu können.

Möglicherweise werden wir im Rahmen unserer Maturarbeit nicht all unsere Ziele und Vorhaben in die Tat umsetzen können. Trotzdem freuen wir uns an diesem Thema zu arbeiten. Und wer weiss, vielleicht haben wir ja nach der Maturarbeit noch etwas weitaus Grösseres in Planung…

An dieser Stelle ist es an uns ein riesiges Dankeschön an alle unsre Unterstützer zu wenden: Ihr seid der Grund, weshalb wir unseren Blick erweitert haben und die Möglichkeit haben, weiter als „nur“ eine Maturarbeit zu planen. Wir sind sehr dankbar, dass ihr an uns glaubt und uns unterstützt, in dem was wir machen. Wir hoffen, euch nicht zu enttäuschen, denn wir werden all unseren Tatendrang und Enthusiasmus, unsere Energie und unser ganzes Herz in das Projekt stecken, das wir für beinahe unmöglich gehalten haben und ihr ermöglicht habt!

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Nach unserer Rückkehr von Athen fällt es uns schwer, „klein zu denken“. Wir haben gelernt, dass nur „gross denken“ tatsächlich eine Veränderung bringt.
Wir mögen für unser Maturprojekt für einen kurzen Zeitraum etwas kleiner denken zu müssen. Doch über die eigene Nase hinaus und über die eigenen Möglichkeiten zu denken und zu träumen veranlasst einen erst dazu, über sich selbst hinauszuwachsen. Wir freuen uns auf weitere bereichernde Momente und hoffen mit dem, was wir tun und glauben, eine Veränderung machen zu können.

Alles Liebe,

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